Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Themen, die nichts mit dem christlichen Glauben zu tun haben

Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Thomas Kopfel » Do 13. Aug 2015, 21:53

Werte Gemeinde,

ich habe diesen Faden zwecks Aufklärung erstellt. Sie dürfen die hier ausgeführten Punkte gerne verwenden, um Kleber schnüffelnde Bälger auf den Pfad des HERRn zu führen; ich verlange keinerlei Gebühr für die Vervielfältigung meiner Werke. Ich werde bereits auf der Arche mehrfach besprochene Themen wie Teufel 3, Welt der Kriegskunst und Minenhandwerk vermeiden, da diese Heimrechnerspiele bereits mehrfach besprochen, von redlichen Männern analysiert und auseinandergenommen wurden. Vielmehr konzentriere ich mich hiermit auf die schleichende Korruption, die Unredlichkeit, die nicht die Kritik erhält, die sie verdient. Besonders das erste Heimrechnerspiel, über das ich sprechen möchte, scheint auf den ersten Blick harmlos. Doch das geübte redliche Auge erkennt sofort die Unredlichkeit, die vielen tumben Eltern entgehen mag.

Erntemond

Das Prinzip des Spieles erscheint, abgesehen von der absoluten Zeitverschwendung, die das Spielen darstellt, gar nicht einmal so unredlich. Man betreibt einen Bauernhof, zieht Tiere auf, bepflanzt ein Feld, sucht sich ein keusches Weib, das einem bald darauf einen Sohn schenkt. Gar nicht so schlimm, nicht wahr? Falsch!
Spätere Teile des Spiels werden immer ketzerischer, enthalten gar eine "Göttin" (lal, als könne ein Weib jemals den HERRn ersetzen!) und einen "Erntekönig", der die Funktion des HERRn ebenfalls einnehmen soll. Noch schlimmer, man kann diese beiden ketzerischen Gestalten sogar ehelichen! Ja, sogar den Erntekönig, denn die unkeusche Firma, in der das Spiel hergestellt wurde, und aus deren Schlund auch Töfter Marius stammt, baute später die Möglichkeit ein, als ein Weib zu spielen, als wäre ein Weib in der Lage, ganz alleine einen Bauernhof zu führen. Natürlich können Weiber auf einem Bauernhof helfen, immerhin wurden sie zum Arbeiten und Kinder gebären von unserem HERRn geschaffen, doch selbst einen Hof führen? Lal, daran würde ein Weib verzweifeln! Doch kaum hat der weibliche Spielercharakter geheiratet, gleich der nächste Schock: Keine der von HERRn bestimmten Nebenwirkungen einer Schwangerschaft treten bei dem weiblichen Charakter auf; kein dicker Bauch, keine Schmerzen, keine Einschränkungen, als habe dieses Teufelsweib sich von dem Joch, dass der HERR in seiner Güte über die Weiber warf, als Eva die Ursünde beging, einfach befreit! Und dann, nach nur 20 kurzen Tagen, kommt auch schon das teuflische Wechselbalg auf die Welt. Es benötigt weder Nahrung noch Aufmerksamkeit, sondern es ist einfach nur... da, wie eine schaurige Erinnerung an die widerliche Unzucht (unter Umständen sogar mit teuflischen Dämonen, s. "Göttin" und "Erntekönig") die in dem Hause stattgefunden hat.
Zudem werden die Weiber in dem Spiel nicht keusch verheiratet, nein, sie werden von dem männlichen Spielercharakter oder einem "passenden" Nicht-Spieler-Charakter geradezu verführt, mit Geschenken und "süßen" Worten, als seien die Weiber in dem Spiel alle unkeusche Dirnen. Ebenso verhält es sich mit dem weiblichen Spielercharakter; sie umgarnt die männlichen Nicht-Spieler-Charakter mit Geschenken und der unkeuschen Kleidung, die sie trägt, bis einer von ihnen so in ihr Netz aus teuflischer Zauberei verwickelt ist, dass er ihren "Heiratsantrag" annimmt.
Nun, zum generellen Stile des Spiels: Es ist ein Zeichenporno. Genau dieselben unnatürlich gefärbten Haare, genau dieselben unnatürlich großen Augen, genau dieselbe unkeusche Kleidung für Mann und Weib, und bei einigen Charakteren ist die Unterscheidung, ob es nun Mann oder Weib ist, geradezu unmöglich. So stolperte ich während meiner Recherche über das Spiel über einen Charakter, den ich zuerst für ein äußerst freches Weib hielt, bis ich auf die Information stieß, dass dieser Charakter in der Tat männlich sein soll.

Hier sind Bilder des fraglichen Charakters, sowie der "Göttin" und des "Erntekönigs". Bitte nur schalten, wenn Sie geistige Mündigkeit erreicht haben und eine passende Menge Weihwasser bei sich haben!


Bilder:

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Um die Unredlichkeit noch weiter zu treiben, wird das Vieh im Spiel niemals geschlachtet, wie der HERR es vorgesehen hat, denn alle Bewohner dieses ketzerischen Dorfes scheinen unkeusche Vegetarier zu sein, die den Spieler sogar aktiv ermutigen, Vieh als "Freunde" zu sehen statt als eine leere Hülle, die der HERR zum Verzehr erschaffen hat.

Sie sehen also, diese Spielereihe ist ein Köder, ein gemeiner, teuflicher Köder, der die Seelen unschuldiger Kindlein in den Schwefelsee zerren will!

Betend,
Thomas Kopfel

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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Lynessa Lavellan » Do 13. Aug 2015, 23:00

Werter Herr Kopfel,

Sie scheinen sich bei Ihrer Recherche nur auf einen einzigen Teil der Reihe zu beziehen. Aber davon mal abgesehen ist Ihre Analyse wohl kaum ohne Vorurteil geschehen. Erntemond ist eine schöne Spielreihe. Das Leben ist manchmal stressig und deprimierend. Ich spiele dieses Spiel, weil man darin ein perfektes Leben aufbauen kann. Eine Familie, Freunde. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, und seit ich mit meiner Mutter und meinem Mann in die Stadt gezogen bin, vermisse ich mein Heimatdorf. Erntemond erinnert mich an die Zeit dort, wie ich im Sonnenschein auf den weiten Wiesen gelegen habe. Das Spiel ist Balsam für meine Nerven. Sagen Sie darüber, was Sie wollen. Ich habe meinen Teil zum Besten gegeben.

Müde,
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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Sr. Maria Bernadette » Do 13. Aug 2015, 23:20

Liebe Lynessa,

Herr Kopfel spricht absolut wahr, in dem Spiel Erntemond gibt es Götter, dies ist eine Sünde. Das 1. Gebot lehrt uns, dass es nur einen GOTT gibt. Warum kann man dort keine Kühe schlachten? Der HERR hat doch die Tiere dafür geschaffen, damit wir sie essen können. Ansonsten mag dieses Spiel ja nicht gewalttätig sein und sogar sehr schön, dennoch diese Punkte sind unredlich.

Schlichtend,

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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Lynessa Lavellan » Do 13. Aug 2015, 23:22

Liebe Jessica,

ich werde dir da nicht widersprechen, weil jedes Wort in diese Richtung wahrscheinlich verschwendeter Speicherplatz hier wäre. Du weißt, wie ich zu Tieren und zum Christentum stehe.

Erntemond spielend,
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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Sr. Maria Bernadette » Fr 14. Aug 2015, 19:58

Liebe Lynessa,

bei meiner wöchentlichen Zimmerkontrolle, habe ich ein Heimrechnerspiel gefunden, welches sich Tetris nennt. Ich habe es den Buben sofort weggenommen und es im Schwesternzimmer eingeschlossen. Soll ich dieses Spiel verbrennen oder ist es ungefährlich, davon mal abgesehen das solche Spiele natürlich Zeitverschwendung sind. Da wir nächste Woche hohen Besuch erwarten, der Weihbischof erweist unserem Heim die Ehre, will die Heimleitung natürlich das wir ein gutes Bild abgeben, ein plärrender Knabbub würde Seine Exzellenz nur stören. Wenn du sagst, dass es ungfährlich ist, gebe ich dem Buben das Spiel wieder, zumidest so lange bis der Bischof uns wieder verlässt.

Um Rat bittend,

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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Lynessa Lavellan » Fr 14. Aug 2015, 20:29

Liebe Jessica,

Tetris ist ein ein Puzzelspiel. Eine zufällige Anordnung von von vier Blöcken fällt vom oberen Teil des Bildschirms herunter, und der Spieler muss sie so anordnen, dass sie eine geschlossene Formation bilden. Es ist also vollkommen ungefährlich.

Gähnend,
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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Sr. Maria Bernadette » Fr 14. Aug 2015, 20:33

Liebe Lynessa,

ich danke dir für die schnelle Antwort, hättest du gesagt, dass das Spiel gefährlich ist, hätte ich den Buben vermutlich in den Keller sperren müssen, jedenfalls so lange wie Seine Exellenz zu Gast bei uns ist. Du bist halt eine echte Fachfrau was dieses Thema angeht, vielen dank nochmal.

Erleichtert,

Sr. Maria Bernadette
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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Andreas Kreuzer » Fr 14. Aug 2015, 21:48

Ich möchte das Weibergequatsche nur ungern unterbrechen...

Fräulein Lavellan,

Ich spiele dieses Spiel, weil man darin ein perfektes Leben aufbauen kann. Eine Familie, Freunde.


Sehen Sie zu, dass Sie im Spiel, welches sich "Leben" nennt, zurechtkommen. Das Leben ist kein Heimrechnerspiel, auch wenn
die Optik oftmals besser scheint.

Fräulein Sr.Bernadette,

es gibt keine "Fachfrauen" sondern nur "Fachmänner", und die sind schon zu 50 % minderbemittelt.
Oder sagt man neuerdings "Frauenlos" anstatt "Herrenlos", wenn irgendwo was rumsteht, was keinem zuzuordnen ist?

Verzweifelnd,

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Re: Faden zur Aufklärung über Heimrechnerspiele

Beitragvon Maximilian Quinn » So 23. Aug 2015, 05:57

Werte Herren und Weiber,

wir sind nun umgezogen. Das schreiben von Beiträgen wird hier nun nicht mehr möglich sein. Aber Sie können hier weiterhin die Beiträge lesen und Sie können sich natürlich auf der neuen BJ anmelden. Hier ist der Verweis zu unserem keuschen Plauderbrett: http://bibeltreue-jugend.net/

Umziehend,
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